Schritt für Schritt
Ein Anforderungsprofil erstellen
Welche Hilfen werden gebraucht, an welchen Tagen und zu welchen Zeiten? Dazu die Postleitzahl und – falls vorhanden – fachliche Angaben aus Arztbericht oder Klinik.
Spielraum festlegen
Wie groß darf der Suchradius sein? Wären andere Einsatzzeiten oder eine Aufteilung auf zwei Dienste möglich? Je mehr Spielraum, desto eher klappt es.
Dienste gezielt anfragen
Suchportale der Pflegekassen listen ambulante Dienste. Fragen Sie nach freien Kapazitäten, Einsatzzeiten und wann mit einer Rückmeldung zu rechnen ist.
Jede Antwort festhalten
Zusage, Absage, Warteliste oder Rückruftermin – mit Datum. Offene Anfragen bleiben so sichtbar.
Einmal nachfassen
Nach einigen Tagen gebündelt bei allen nachfragen, die sich noch nicht gemeldet haben.
Vergleichen und Kennenlerntermin vereinbaren
Passende Rückmeldungen nebeneinanderlegen und mit dem Dienst ein Aufnahmegespräch abstimmen.
Wenn alles absagt: kostenlose Beratung einbeziehen
Pflegeberatung der Pflegekasse und Pflegestützpunkt helfen, andere Versorgungsformen zu prüfen, etwa Tagespflege oder Angebote zur Unterstützung im Alltag.
Häufige Fragen
Gut zu wissen
Was tun, wenn der Pflegedienst kündigt?
Prüfen Sie zuerst im Pflegevertrag, wann die Versorgung endet. Fragen Sie sofort mehrere Dienste parallel an und informieren Sie die Pflegekasse. Klären Sie außerdem, wer die Pflege übergangsweise übernehmen kann – etwa Angehörige oder eine Verhinderungspflege.
Was passiert mit den Leistungen der Pflegekasse, solange kein Dienst gefunden ist?
Übernehmen Angehörige die Pflege, kann statt der Sachleistung Pflegegeld oder eine Kombination aus beidem in Frage kommen. Was in Ihrem Fall möglich ist, klärt die Pflegekasse.
Was übernimmt Herz und Halt?
Wir erstellen mit Ihnen ein kurzes Versorgungsprofil, fragen systematisch bei Pflegediensten an, dokumentieren jede Antwort und halten Sie über den Stand auf dem Laufenden. Pflegeleistungen erbringen wir nicht selbst.

